Magnesium – Warum du ohne Magnesium krank wirst!

Magnesium gehört zu den lebenswichtigen Mineralien, sodass ein Mangel zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden führen kann.

Es muss mit der Nahrung zugeführt werden, da es vom Körper selbst nicht hergestellt werden kann. Mehr als 50 Prozent befinden sich in den menschlichen Knochen, der übrige Rest im Blut und in den Zellen.

Wofür wird Magnesium im Körper benötigt?

Magnesium - lebensnotwendiger Mineralstoff

Der lebensnotwendige Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, sodass er vor allem für aktive Menschen bedeutsam ist. Er kontrolliert die Bereitstellung der Energie, die zu jeder Tätigkeit notwendig ist. Bewegung, Sport und körperliche Arbeit wären ohne den Mineralstoff nicht möglich.

Magnesium entkrampft die Muskulatur und sorgt für eine ordnungsgemäße Funktion des gesamten Muskelapparats und Herz-Kreislauf-Systems. Letzten Endes ist es an mehr als 300 lebenswichtigen Vorgängen beteiligt. Damit sie alle richtig funktionieren, benötigt der Körper täglich 300 bis 400 Milligramm, je nach Alter, Leistungslevel oder entsprechender Situation sogar noch mehr.

Da der essenzielle Mineralstoff nicht selbst hergestellt werden kann, ist eine regelmäßige Aufnahme notwendig. Bei einem Magnesiummangel laufen bedeutende körperliche Vorgänge nicht richtig ab, sodass das gesamte System gestört wird.

Die wichtigsten Aufgaben von Magnesium im Überblick:

  • reguliert den gesamten Energiestoffwechsel
  • steuert das Nervensystem und hilft bei der Verarbeitung von Stress
  • entspannt die Muskeln und Gefäße
  • trägt zum Erhalt stabiler Knochen bei, dem Grundgerüst des Körpers
  • wichtig für das Herz-Kreislauf-System
  • trägt zur normalen Eiweißsynthese bei
  • ermöglicht die Freisetzung der Hormone als wichtigste Botenstoffe
  • einige Enzyme sind auf das Mineral angewiesen
  • Vitamin D kann bei einem Mangel nicht in das D3, die aktive Form, umgewandelt werden
  • verbessert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Schlafqualität

Im Körper geht einfach nichts ohne den lebensnotwendigen Mineralstoff. Dies zeigt, wie wichtig es ist, ihn dem Körper stets in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen.

Er hilft auch beim Abnehmen, da viele für die Verdauung wichtige Enzyme darin enthalten sind. Ein Magnesiummangel wiederum kann den Gewichtsverlust deutlich erschweren.

Magnesium in Lebensmitteln

Magnesium steckt beispielsweise in grünem Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen, Quinoa, Meeresalgen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Um davon ausreichend aufzunehmen, werden große Mengen benötigt. Jeden Tag 400 bis 500 Gramm Vollkornbrot zu essen, ist auf Dauer wahrscheinlich unmöglich. Die Konzentration ist in vielen Lebensmitteln seit Jahren rückläufig. Durch Waschen und Kochen wird sie zusätzlich verringert.

Ein weiteres Problem ist, dass häufig zu viel Salz und Fett zu sich genommen wird. Salz begünstigt die Ausscheidung des Magnesiums aus dem Körper. Fett kann es im Darm aufschäumen, sodass es nicht mehr aufgenommen und verwertet wird. Dies ist der Grund, dass viele Menschen von einem Magnesiummangel betroffen sind.

Wer braucht Magnesium?

Wie bereits erwähnt, benötigt JEDER den Mineralstoff, da er vom Körper nicht produziert werden kann. Bei einer Fehlernährung oder Krankheiten tritt unter Umständen ein chronischer Mangel auf.

Männer brauchen aufgrund ihrer größeren Skelettmasse im Allgemeinen mehr als Frauen. Wer ist häufig von einem Mangel betroffen?

Sportler

Besonders wichtig ist es für Sportler, da sie über den Schweiß Nährstoffe verlieren und diese kompensieren müssen.

Stressgeplagte Menschen

Auch Menschen, die im Alltag einem großen Stress ausgesetzt sind, leiden häufig unter einem Mangel. Magnesium gilt als „Anti-Stress-Mineral“, da es die Freisetzung der Stresshormone reguliert.

Schwangere

Schwangere haben einen erhöhten Bedarf. Dies liegt einerseits daran, dass der Körper durch den veränderten Stoffwechsel den Mineralstoff vermehrt ausscheidet und andererseits steigt der Magnesiumbedarf des wachsenden Babys im Laufe der Schwangerschaft an.

Ältere Personen

Altere Menschen verspüren häufig kein richtiges Durstgefühl mehr. Da sie nicht genügend trinken, sind sie ebenso oftmals von einem Mangel betroffen.

Chronisch Kranke

Bei Diabetikern besteht ein zusätzlicher Bedarf, da sie den Mineralstoff oftmals über den Urin ausscheiden. Umgekehrt sind Menschen mit einem Mangel deutlich anfälliger für Diabetes.

Viele Herzkranke haben ebenfalls einen erhöhten Magnesiumbedarf. Auch Migräne- und Kopfschmerzpatienten profitieren oftmals von einer Einnahme, da sie häufig von einem Mangel betroffen sind.

Menschen die Medikamente einnehmen

Bestimmte Medikamente wie Cortison, verschiedene Herzpräparate oder ACE-Hemmer erhöhen den Bedarf, da sie zu den so genannten Magnesiumräubern gehören.

Welche Symptome können bei einem Mangel auftreten?

Bestimmte Medikamente wie Cortison, verschiedene Herzpräparate oder ACE-Hemmer erhöhen den Bedarf, da sie zu den so genannten Magnesiumräubern gehören.

  • Muskelkrämpfe, da der Muskel bei einem Mangel dauerhaft angespannt bleibt
  • Verspannungen
  • Energielosigkeit und schnelle Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Reizbarkeit, Nervosität und innere Unruhe
  • Taubheitsgefühl in den Füßen und Händen
  • Muskelschwäche
  • Herzklopfen und Herzrasen
  • Geräuschempfindlichkeit

Ein Mangel macht anfälliger für verschiedene Krankheiten wie Muskelverspannungen, Tinnitus und Migräne. Laut Studien kann er langfristig gesehen sogar zu einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder zu Herzrhythmusstörungen führen.

Ein Magnesiummangel sollte unbedingt ernst genommen bzw. vermieden werden. Das Powermineral ist ein Alleskönner. Menschen mit einer Nierenfunktionsstörung beispielsweise sollten jedoch vor der Einnahme unbedingt ihren Arzt konsultieren.

Wie solltest Du Magnesium einnehmen?

Wer einen erhöhten Bedarf hat oder diesen über die Nahrung allein nicht decken kann, sollte es als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel

So habe ich meine optimale Tagesdosis gefunden: Eine bekannte Ärztin gab mir den Tipp, dass der Körper erst einmal mit Magnesium aufgefüllt werden muss. Eine einheitliche Formel gibt es hierfür nicht, denn jeder Mensch ist anders.

Nimm zunächst einmal 600 mg an einem Tag ein. Wenn Du Durchfall bekommst, der das so genannte Messinstrument ist, gehst du pro Tag mit der Einnahme in 50 Gramm Schritten zurück.

Wenn der Durchfall weg ist, hast du Dein optimales Tagesmaß gefunden. Diese Einnahme kannst Du nun halten. Magnesium ist bei gesunden Menschen bei einer oralen Einnahme kaum überdosierbar. Was zu viel ist, wird ausgeschieden.

Wo erhältst Du hochwertiges Magnesium?

Ich beschäftige mich als Ausdauersportler schon sehr viele Jahre mit der richtigen Versorgung des Körpers und habe verschiedene Präparate ausprobiert.

Mein Tipp für dich!

Ich habe Dir hier eine Auswahl der besten Magnesiumpräparate zusammengestellt, welche ich selber regelmäßig einnehme und die ich Dir wärmstens empfehlen kann.

3 Kapseln Magnesiumcitrat täglich über den Tag verteilt oder einmalig mit Wasser einnehmen. Magnesiumcitratkapseln kannst du hier bestellen. Dieses Präparat enthält viel elementares Magnesium und hat eine sehr hohe Bioverfügbarkeit.

ODER

Ein weiteres Präparat, welches ich verwende, besteht aus Kapseln mit Magnesiumoxid. Vorteilhaft ist, dass eine Kapsel bereits einen sehr hohen Anteil an reinem Magnesium enthält. Mit 2 Kapseln hast du deinen Tagesbedarf in der Regel gedeckt. Auch werden die Kapseln mit Wasser eingenommen. Es soll wohl auch magenschonender sein als Magnesiumcitrat. Magnesiumoxidkapseln kannst du hier bestellen.

Fazit

Die Wirkung des Magnesiums ist sehr vielfältig. Es ist sehr wichtig für eine optimale Leistungsfähigkeit der Muskulatur, des Herzmuskels, für stabile Knochen, die Reizübertragung der Nerven und vieles mehr.

Daher ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit dem lebensnotwendigen Mineralstoff unerlässlich.

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